Eine Idee, die ihm schon lange im Kopf herumspukte, der Abriss eines alten Stalls und ein Tipp aus der Nachbarschaft – daraus entstand in Liezen ein neues Reparaturcafé, das künftig nicht nur ein Ort zum Werken, sondern auch zum Zusammenkommen sein soll.Am Oberdorfer Weg 4 hat Sepp Gruber auf seinem Grundstück einen kleinen, gemütlichen Holzbau errichtet. Auf rund 24 Quadratmetern ist dabei ein Raum entstanden, der bewusst schlicht, praktisch und einladend gestaltet wurde: mit einer Sitzecke zum Austausch, einem Ofen für gemütliche Stunden, Stauraum für Geschirr und Gläser – und natürlich mit einer Werkbank, an der künftig gemeinsam repariert, geschraubt und getüftelt werden kann.Die Idee dahinter: kaputte Gegenstände nicht sofort wegwerfen, sondern gemeinsam versuchen, sie wieder funktionstüchtig zu machen. Gleichzeitig soll das Reparaturcafé auch Menschen zusammenbringen und einen Ort schaffen, an dem Wissen weitergegeben und miteinander ins Gespräch gekommen wird.Beim Bau des kleinen Hauses halfen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer mit. Durch die große Unterstützung aus dem Umfeld ging alles deutlich schneller als ursprünglich geplant. Gestern wurde das Reparaturcafé schließlich offiziell eröffnet. Wie die Idee entstanden ist, warum ihm gemeinsames Reparieren wichtig ist und was künftig im Reparaturcafé geplant ist – darüber spricht heute Sepp Gruber bei uns im Studio.
Das ganze Interview gibt es heute im Infopoint und danach jederzeit in der Radiothek zum Nachhören.
Fotocredit. k.stieg; e.nussbaumer
