• DJ MATZI WEEKEND WARM UP 14.3.25 TEIL1 - Dj Matzi Weekend Warm Up 14.3.25 Teil1

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DJ MATZI WEEKEND WARM UP 2026.3.13T1
Dj Matzi Weekend Warm Up 2026..3.13T1

DO, 5. 3. 2026, 8 Uhr: Eskalationsstufen von Barbara Rieger

Im November 2025, anlässlich der Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, stellte die österreichische Autorin Barbara RIEGER in der Stadtbibliothek St. Valentin/NÖ ihren Roman Eskalationsstufen, erschienen bei Kremayr & Scheriau, vor. Erzählt wird aus der Perspektive einer jungen selbstbewussten Frau namens Julia. Sie lernt den exzentrischen Maler Joe kennen, der charmant, faszinierend und Besitz ergreifend zugleich ist. Subtil wird ihre erste Begegnung und die sich anbahnende Beziehung geschildert – und auch ihr Schrecken, als Julia feststellt, dass Joe tote Frauen malt… Bald schon kommt es zu den ersten Grenzüberschreitungen von Seiten Joes, doch Julia legt sich eine Wahrheit zurecht , warum sie dennoch mit ihm zusammen ist. Es ist eine Gratwanderung zwischen vermeintlich großer Liebe (oder der Sehnsucht danach) und Abhängigkeit bis zu häuslicher Gewalt, wie sie vielfach bekannt ist: aus Medienberichten, Erzählungen von Frauen aus dem Umfeld oder auch aus eigenem Erleben.

ACHTUNG: Frauen-Helpline: 0800-222 555 oder hier mehr Info.

Die Ausstrahlung dieses Mitschnitts erfolgt natürlich im Hinblick auf den Internationalen Frauentag am 8. März. In der Steiermark finden im Rahmen des ‚FRAUEN*MÄRZ‘ eine Vielzahl von Veranstaltungen statt – hier ein Überblick.

Mehr Info über die Autorin Barbara Rieger bzw. über weitere Bücher und Lesungen.

Die Sendung wird am MI, 11. März 2026, um 22 Uhr auf Radio Freequenns wiederholt und ist nach der Erstausstrahlung im Literatouren-Archiv jederzeit nachhörbar.

DO, 19. 2. 2026, 8 Uhr: In memoriam Christian Berger (1956 – 2026)

Heute habe ich die traurige Aufgabe, bekanntzugeben, dass einer der Pioniere der österreichischen Freien Radioszene, Christian Berger, kürzlich verstorben ist. Er hat die Idee Freies Radio von Anfang an voran getrieben und dafür gebrannt und war auch selbst bis vor kurzem leidenschaftlicher Radiomacher. Er hatte aber auch die Gabe, andere Menschen, die ihn umgaben, zu begeistern und mitzureißen und vor allem: Er gab praktisch nie auf, sondern war ein guter Netzwerker und wusste immer wieder Wege, wie ein Ziel zu erreichen sei. Unter anderem hat er auch den jährlichen SCHULRADIOTAG der Freien Radios Österreichs ins Leben gerufen: So haben bereits tausende Schüler_innen durch eigenes Tun erfahren, wie eine Radiosendung produziert wird. Natürlich gibt es noch viel mehr Initiativen, die er gesetzt und Spuren, die er hinterlassen hat. – Nicht zuletzt war Christian Berger auch im Ennstal vor Ort und hat tatkräftig unterstützt, als eine Proponent_innengruppe dabei war, ein Freies Radio im Ennstal zu etablieren: anno 1999!

Seine Begeisterung galt jedoch auch der Literatur. Schon in der Anfangsphase der Freien Radios (etwa zur Jahrtausendwende) machte er sich mit einer Handvoll engagierter Gleichgesinnten regelmäßig zu den beiden großen Buchmessen (Frankfurt und Leipzig) auf: Dort haben sie am Stand der IG Autorinnen und Autoren Interviews bzw. Lesungen aufgenommen: Das Ergebnis ist ein überaus reichhaltiges Archiv zu zeitgenössischer Literatur unter dem Schlagwort LITERADIO, das allen Interessierten zur Verfügung steht. Dieses Angebot haben auch wir von der Literatouren-Redaktion von Radio Freequenns genutzt und regelmäßig Literaturbeiträge im Programm von Radio Freequenns ausgestrahlt.

DANKE, Christian, für die Begegnungen, Gespräche, Unterstützung und dein Engagement.

In der Literatouren-Ausgabe dieser Woche ist ein Telefoninterview von mir (Hilde Unterberger) mit Christian Berger aus dem Jahr 2011, aufgenommen bei der Frankfurter Buchmesse, und außerdem ein Literaturgespräch von ihm mit der bekannten österreichischen Autorin Eva Rossmann zu hören (ebenfalls aus dem Jahr 2011).

Diese Sendung wird am MI, 25. 2. 2026, um 22 Uhr wiederholt.

Hier zu den Nachrufen.

DO, 29. 1. 2026, 8 Uhr: Literatouren zum Holocaust-Gedenktag

Am 27. Jänner 2026 jährt sich zum 81. Mal die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee im Jahr 1945. Dieser Tag wird seit 2005 als Holocaust-Gedenktag begangen. Die Gräuel durch den Nationalsozialismus an diesem und vielen anderen Orten in Europa waren unbeschreiblich. Die Erinnerung an den Holocaust muss bleiben, auch wenn es mittlerweile nur noch wenige Zeitzeug_innen gibt, die darüber berichten können. Diese Erinnerungsarbeit und Gedenkkultur sind wichtig vor allem auch in einer Zeit, wo die Zahl der rechtsextremistischen Übergriffe erwiesenermaßen wieder im Steigen und antisemitische Witze, Beleidigungen und Handlungen mancherorts wieder salonfähig geworden sind (wie die letzten Zahlen des DÖW – Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands – belegen).

Die Literatouren-Redaktion bringt diesmal Beiträge aus seinem Archiv, u. zw. ein Porträt und die Buchvorstellung zweier Holocaust-Überlebender, nämlich Arik Brauer – Maler, Grafiker und Sänger – sowie Ruth Klüger: Sie wurde im Alter von 11 Jahren mit ihrer Mutter nach Theresienstadt deportiert und später nach Groß-Rosen gebracht. Kurz vor Kriegsende gelang ihr die Flucht. Sie war Literaturwissenschaftlerin und veröffentlichte u. a. ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel weiter leben, die in dieser Sendung vorgestellt werden. Ruth Klüger starb 2020 in Kalifornien. – Arik Brauer (gest. 2021) überlebte als Kind untergetaucht in Wien, während sein Vater in einem Konzentrationslager zu Tode kam.

Das letzte Buch, das in dieser Sendung vorgestellt wird, stammt von David Grossmann und auch hier geht es um die Auseinandersetzung mit einem totalitären Regime, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Der Titel: Was Nina wusste. Dies ist ein Roman aus der Enkelin-Perspektive: Gili beginnt anlässlich des 90. Geburtstags ihrer Großmutter deren Vergangenheit zu erforschen und möchte einen Film darüber drehen: Diese war nämlich von Titos Geheimpolizei verhaftet worden und landete auf der Gefängnisinsel Goli Otok. Und damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt…

Mitarbeit an dieser Sendung: Helene Fuchs, Hilde Unterberger – (Foto: Holocaust Memorial Miami Beach/Florida)

Wie immer gibt’s eine Wiederholung am Mittwoch der Folgewoche (4. 2., 22 Uhr) und die permanente Nachhörmöglichkeit ab Erstausstrahlung unter diesem Link.

DO, 22. 1. 2026, 8 Uhr: ‚Der Paketzusteller‘ und einige mehr Lesetipps… (Wh. MI, 28.1., 22 Uhr)

… in der neuen Ausgabe von Freequenns Literatouren.

Mit frischem Schwung begrüßen wir euch zur neuen Sendung mit Buchvorstellungen, und das sind folgende:

Die Neuerscheinung von Richard Schuberth – Der Paketzusteller, rezensiert von Siegmund Klakl. Im Mittelpunkt steht die an Krebs erkrankte Protagonistin Gerhild, eine „Facebook-Queen“, die für die ‚totale Social Media-Existenz‘ eintritt. Doch dann trifft sie den Paketzusteller Haydar, hat eine Liebesaffäre mit ihm und setzt sich immer mehr auch mit der realen/analogen Welt auseinander…

Außerdem ein Roadmovie auf den Spuren eines Geschwisterpaares Zuzanna und Janko, das von Berlin aus zusammen nach Amerika aufbricht, um sich seinen Kindertraum zu erfüllen, nämlich bis an den Pazifik zu gelangen. Das wäre noch nicht so ungewöhnlich, wenn da nicht das unerbittliche Schicksal ständig mit im Bus/Zug/Auto mit dabei wäre, nämlich, dass Janko nur noch sechs Monate zu leben hat (Rift von Marina Schwabe, vorgestellt von Hilde Unterberger)

Dann noch ein Buch, das sich Martha Pesec-Foltin vorgenommen hat, es ist ein etwas älteres Buch und führt uns nach Prag und in das legendäre Café Slavia, wo sich erwiesenermaßen Gott und die (literarische) Welt und natürlich auch die Protagonisten dieses mitunter recht geheimnisvollen und skurrilen Romans ein Stelldichein geben und in dem immer wieder Realität und Fantasie verschwimmen. Roman CAFÉ SLAVIA von Ota Filip, dzt. vergriffen.

Und last but not least zum Drüberstreuen noch ein Roman von Ingrid Noll, besprochen von unserem vielseitigen Siegmund. Der Titel Gruß aus der Küche. Wie der Titel verrät, spielt der Roman im Gastro-Milieu und alle Noll-Fans werden gewiss auf ihre Rechnung kommen, auch wenn es sich – welch Überraschung – nicht um einen Krimi handelt!

Alle Beiträge wie immer nach der Erstausstrahlung auch zum Nachhören unter diesem Link.

Wir bedanken uns fürs Zuhören und ggf. auch für Rückmeldungen unter literatur@freequenns.at – Wir hören uns gerne wieder, z. B. schon nächste Woche zur selben Zeit, da geht es dann um Literatur und Kunst bzw. Gedenkkultur anlässlich des Holocaust-Gedenktages (am 27. Jänner) – an Hand von Beispielen von Arik Brauer und Ruth Klüger) bzw. in ihrer Auseinandersetzung mit totalitären Regimen – an Hand eines Romans von David Grossmann, der im Jugoslawien des Tito-Regimes angesiedelt ist.

DO, 15. 1., 8 Uhr – Andrea Nießner: Erster Schrei, letzter Seufzer

Vor vier Jahren (Anfang 2022) wurde von Literaturredakteurin Hilde Unterberger ein Telefongespräch mit der Salzburger Autorin Andrea Nießner über ihr 2020 bei der Bibliothek der Provinz veröffentlichtes Buch Erster Schrei, letzter Seufzer Mythen und Fakten zu Geburt und Tod aufgezeichnet. Die Sendung von damals wurde geringfügig bearbeitet und wird nun unserem Publikum nochmals zu Gehör gebracht. – Die Autorin, in ihrem Brotberuf Physiotherapeutin und damit naturgemäß recht oft an diesen prägenden Themen, geht es darin u. a. um Erfahrungen zwischen Anfang und Ende, weist aber auch weit darüber hinaus (Stichwort: medizinischer und genetischer Fortschritt und wie der Mensch damit umgeht.) In dem Gespräch erzählt sie jedoch auch über ihren Zugang zum Schreiben, ihre erste große Publikation Arme Haut. Die Wiederkunft des Wasenmeisters sowie Reisen nach Südamerika, in den Kaukasus und in den Iran, u. a. zusammen mit den im Ennstal bestens bekannten Literaturkollegen Bodo Hell und Peter Gruber.

Mehr Info über die Autorin hier auf ihrer Website.

Die Sendung wird am MI, 21. 1. 2026, um 22 Uhr wiederholt und ist als Literatur-Podcast unter diesem Link jederzeit nachhörbar.

Freequenns Literatouren 11. 12. 2025 und zu den Feiertagen

Das Jahr neigt sich schön langsam seinem Ende zu… wir von der Literatouren-Redaktion möchten uns herzlich bei all unseren Hörerinnen und Hörern für das Interesse und die Treue bedanken. Martha, Siegmund und mir macht es immer wieder enormen Spaß, unsere eigene Begeisterung für Literatur mit Ihnen/euch zu teilen… Das werden wir auch im nächsten Jahr so halten, es bleibt also dabei: Donnerstag um 8 (für die Frühaufsteher_innen) und Mittwoch um 22 Uhr (für die Nachteulen) gibt’s Interessantes aus der Welt der Literatur auf Radio Freequenns zu hören (zugegeben: natürlich auch immer wieder Sendungsübernahmen, denn jede Woche eine Ausgabe nur mit eigenen Beiträgen schaffen wir beim besten Willen nicht…) – und natürlich auch eine große Anzahl an Beiträgen, nämlich 182!!!, zum jederzeitigen Nachhören unter diesem Link!

Für die nächste Ausgabe am 11. Dez. 2025 (8 Uhr bzw. Wh. 17. 12., 22 Uhr) gibt’s wieder vier Buchvorstellungen – die sich, wie wir finden, auch als Geschenke für Weihnachten gut eignen – am besten natürlich im regionalen, stationären Handel erworben… denn nur so können wir davon ausgehen, dass es auch weiterhin „wundervolle Buchhandlungen“ in unserer Stadt geben wird! Wir haben folgende Bücher für Sie/euch gelesen:

Tijan Sila – Radio Sarajewo: Ein Roman über die Belagerung Sarajewos im Balkankrieg aus der Sicht eines etwa 10jährigen Buben geschildert… der dann mit seinen Eltern nach Deutschland flüchtet und 2024 den Bachmann-Preis gewinnt!!

Mareike Fallwickl – Und alle so still: Die österreichische Autorin in ihrem erfolgreichen Roman über Solidarität und Feminismus: Eines Tages scheint in einer Stadt alles aus den Fugen zu geraten, als Frauen sich in stillem Protest auf Straßen und Plätzen niederlegen und nicht mehr ihren Pflichten in Beruf und Familie etc. nachkommen.

Yasmina Reza – Die Rückseite des Lebens: Seit Jahren beobachtet die französische Autorin Strafprozesse und lernt dort auch jene Momente kennen, wo das Leben aus der Normalität in unbegreifliche Verbrechen kippt.

Andrej Kurkow – Picknick auf dem Eis: Dieser Roman erschien erstmals bereits 1996 (damals auf Russisch) und ist beinahe schon ein ‚Klassiker‘. Er lässt uns in das Leben des Protagonisten Viktor in Kiew eintauchen: Dieser teilt seine kleine Wohnung mit seinem Pinguin Mischa und finanziert sein Leben durch die Veröffentlichung von Nekrologen (also Nachrufen) auf prominente Personen der Gesellschaft, die danach tatsächlich sterben.

Diese Beiträge sind nach der Erstausstrahlung ebenso in unserem Literaturarchiv nachzuhören.

Was gibt es noch zu hören rund um die Feiertage?

DO, 18. 12., 8 Uhr: Weihnachtliche Literatur und Musik (Sendungsübernahme Radio Agora, Klagenfurt/Celovec)

MI, 24. 12., 22 Uhr, und DO, 25. 12., 8 Uhr: Der Tannenbaum – Geschichte von Hans Christian Andersen (Sendungsübernahme Radio Helsinki)

MI, 31. 12. 22 Uhr und DO, 1. 1. 2026, 8 Uhr: Das rote Mikro: Andrea Scrima -Auf der Suche nach den Vorfahren (Sendungsübernahme Radio Helsinki)

Also nochmal: Wir wünschen Ihnen/euch fröhliche, gemütliche und erholsame Feiertage – und uns, dass Sie/ihr auch mal die Zeit findet, in unsere Sendungen reinzuhören und ein Buch aufzuschlagen. Und natürlich PROSIT 2026 – da geht’s dann weiter mit neuen Beiträgen, eins darf ich schon verraten: Es wird eine Lesung mit der Autorin Barbara Rieger aus ihrem Roman Eskalationsstufen zu hören geben: Darin geht es um den Umgang mit (auch oft sehr subtiler und unterschiedlicher Form an) Gewalt an Frauen.

Bis dahin sagt ADIEU im Namen der Literatouren-Redaktion, Hilde Unterberger

DO, 6. Nov. 2025, 8 Uhr – Feministische Texte aus Admont (II) von IG fem

Wie schon in unserer Ausgabe vom 18. Oktober bringen wir diese Woche noch einmal feministische Literatur von der Gruppe IG fem (Interessengemeinschaft Feministische Autorinnen), die sich im Sommer 2025 ein paar Tage in Admont zu einem Schreibretreat aufgehalten haben. Diesmal handelt es sich um Prosatexte: Einmal verknüpft die Autorin Monika Gentner (großes Foto, privat) Impressionen und Erinnerungen an ihre Reise in die USA (vor rund 40 Jahren) mit einem kleinen Einblick in die US-amerikanische Literatur. Im zweiten Text handelt es sich um einen Auszug aus einem Roman von Verena Wagner – Titel: Klonmarie – der sich mit Einnahme und Auseinandersetzung mit der Mutterrolle auseinander setzt.

Monika Gentner lebt als Autorin und Germanistin in Wien, ist Mitglied des Österr. Schriftstellerverbandes, der IGFEM – Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen – und der Grazer Autorenversammlung. Ihr literarisches Handwerkszeug erlernte sie u. a. bei Gerhard Rühm und Julian Schutting und veröffentlicht vor allem in Literaturzeitschriften.

Verena Wagner ist Autorin, Journalistin und Bloggerin zum Thema Frauen im täglichen Leben mit Familie & Co. Den Blog kann man unter dem Titel mamirocks.com hören bzw. abonnieren. Sie hat bereits einige Bücher veröffentlicht: Familienbande im Jahreskreis, Lilly, Nikolas und die Gefahr im Pulverschnee, Naturzeit mit Kindern. (Fotocredit: Verena Wagner).

Diese Sendung wird am MI, 12. Nov. 2025, um 22 Uhr auf Radio Freequenns wiederholt (wie immer zu empfangen über UKW, Livestream oder App), außerdem ist sie im Literaturarchiv permanent unter diesem Link nachzuhören (wie viele andere Sendungen und Beiträge auch – darunter natürlich auch die Ausgabe mit IG Fem vom 18. Okt. 2025).

Rückmeldungen gerne direkt an die Literatouren-Redaktion 🙂

DO, 16. Okt. 2025, 8 Uhr: IG fem bringt feministische Literatur „on air“ (Wh. MI, 22. 10., 22 Uhr) und Nachhörlink!

IG Fem (Interessensgemeinschaft feministische Autorinnen) ist eine bunte Gruppe von Autorinnen in Österreich und Teil der internationalen IG Fem, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Literatur von Frauen und ihre feministischen Anliegen sowie auch gesellschaftskritische Problematiken ins Bewusstsein der Lesenden (und Hörenden!) zu rücken. Ziel ist die Gleichberechtigung der in der Literaturproduktion tätigen Frauen und das Sichtbarmachen ihrer literarischen Produktion und Schaffenskraft.

Im Juni 2025 war die Autorinnengruppe IG Fem auf Einladung von Anna Maria Körbisch ein paar Tage zu einem Schreibretreat in Admont und hat den Versuch unternommen, in ihrem literarischen Schaffen unter anderem auch auf den besonderen Ort (Benediktinerstift Admont als Jahrhundert lang anerkanntes geistiges Zentrum, an dem es nur relativ kurz auch ein Frauenkloster gab) und auf die gegenwärtigen Rahmenbedingungen Bezug zu nehmen. Es wurden Orte erkundet, literarische Skizzen erstellt sowie (teilweise auch im Diskurs mit den anderen Autorinnen) verfeinert und die Ergebnisse schließlich präsentiert.

In dieser Aufnahme haben folgende Autorinnen gelesen: Lena Kothgasser-Haider, Verena Wagner, Monika Gentner, Waltraud Schopf-Suchy, Judith Haunold, Ingrid Draxl, Brigitte Guschlbauer, Doro Pointner, Gerlinde Hacker, Eva Surma.

Von ihrer Lyrik bzw. ihren literarischen Ergebnissen ließ sich die aus Admont stammende „Gastgeberin“ und Künstlerin Anna Maria Körbisch inspirieren, d. h. sie hat, während die Autorinnen schrieben, berieten und aus ihren vor Ort geschaffenen Werken lasen, erste Skizzen angefertigt, die sie noch weiter bearbeiten wird. Körbisch begann als Autodidaktin, besucht aber auch Meisterkurse, um sich ständig weiter zu entwickeln. Lt. eigener Aussage frönt sie vor allem ihrer großen Vorliebe, dem Aquarell. Ihre Kunstwerke waren bei zahlreichen Ausstellungen im Ennstal und in und um Graz vertreten. Mehr Info dazu: www.körbisch.at

Diese Sendung wird auf Radio Freequenns am MI, 22. 10., ab 22 Uhr wiederholt und ist nach der Erstausstrahlung jederzeit unter diesem LINK nachhörbar.

In einer der nächsten Literatouren-Ausgaben folgen noch weitere Texte der Autorinnengruppe IG Fem. Einfach auf die Hinweise auf Website und Social Media achten.

Fotocredits: IG Fem bzw. Eva Surma

Ausblick auf die nächste Sendung: Gespräche zur Literatur anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2025, die am 15. Oktober wiederum ihre Pforten geöffnet hat – in Kooperation mit LITERADIO.

DO, 9. 10. 2025, 8 Uhr: Stadtbibliothek NEU in Liezen ** Lesetipps für den Bücherherbst

Das sind die Inhalte der neuen Ausgabe von FREEQUENNS LITERATOUREN am DO, 9. Oktober, um 8 Uhr:
Die Bibliothek Liezen ist in ihre neuen Räumlichkeiten im Stadthaus Arkade am Bahnhofweg eingezogen – das bedeutet mehr Platz für die vielen (rund 70.000!) Medien, mehr Nähe zu den Leser_innen, da nun mitten im Zentrum gelegen, noch dazu ausgeweitete Ausleihzeiten und Neuerungen beim Entlehnsystem. Darüber spricht Hilde Unterberger mit der Bibliotheksleiterin (und Bürgermeisterin der Stadt Liezen) Andrea Heinrich.

Dann gibt’s noch zwei ganz aktuelle Büchertipps von unseren lesefreudigen Redakteur_innen, nämlich Martha Pesec-Foltin: Sie hat Die Insel des kleinen Gottes von Alexander Pechmann gelesen, ein Buch über die Träume und Hoffnungen der Auswanderer im 19. Jh. in die so genannte „Neue Welt“ (Amerika), die oft nicht erfüllt wurden.

Und wir bleiben in Nordamerika, wenn Siegmund Klakl seine neue literarische Entdeckung vorstellt, nämlich Louise Erdrichs Roman Jahr der Wunder. Es geht um politische Unruhen in einer nordamerikanischen Stadt, rätselhafte Vorgänge in einer Buchhandlung und die Geister der Vergangenheit und auch indigene Herkunft… und das kommt vermutlich nicht von ungefähr, denn die Autorin hat mütterlicherseits deutsche Vorfahren und stammt väterlicherseits von einem Indianderhäuptling in North-Dakota ab. – Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt sie 2021 den Pullitzer-Preis.

In memoriam des österreichisch-US-amerikanischen Journalisten, Autors, Regisseurs und Dokumentarfilmers Stefan Troller, der vor wenigen Tagen im Alter von 104 Jahren starb, gibt’s eine kleine Würdigung seines Schaffens in einem Beitrag von Helene Fuchs zu hören.

Diese Sendung wird am MI, 15. Okt., um 22 Uhr auf Radio Freequenns wiederholt. Nach der Erstausstrahlung sind die Beiträge auch permanent unter diesem Link nachzuhören.

DO, 18. 9., 8 Uhr – Buchpräsentation Kurt Palm: „Trockenes Feld“ (Wh. MI, 24. 9., 22 Uhr)

In der Buchhandlung Buchundmehr in Schladming stellte der österreichische Autor, Filmemacher und Theaterregisseur Kurt Palm kürzlich sein neues Buch mit dem Titel Trockenes Feld (das ist die Übersetzung des Heimatortes Kapan seiner Eltern in Slawonien) vor. Er begibt sich darin auf Spurensuche seiner Familie – auch nach der Nazi-Vergangenheit seines Vaters – denn seine Eltern waren während des 2. Weltkriegs unabhängig voneinander aus Kroatien geflohen und landeten über Umwege in Oberösterreich. In vielen sehr persönlichen Erinnerungen vermittelt Kurt Palm sowohl bei der Buchpräsentation als auch im Roman selbst, was es heißt, als Flüchtende irgendwo zu stranden, eine Familie zu gründen und sich mit viel Arbeit durchzuschlagen – dabei aber immer das Gefühl zu haben, nicht „dazu zu gehören“, ein Gefühl, das sich häufig auch auf die Nachfolgegeneration überträgt. Und er erzählt auch über sein Aufwachsen in dieser Atmosphäre und wie er sich aufmachte, die dunklen Flecken in seiner Familie zu „erhellen“.

Diese Sendung wird am Mittwoch, 24. Sept., um 22 Uhr wiederholt und ab der Erstausstrahlung auch in unserem Literatouren-Archiv unter diesem Permanent-Link zeitlich unbegrenzt nachhörbar.

Großes Foto: Kurt Palm in der Buchhandlung BUCHUNDMEHR in Schladming

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