• DJ MATZI WEEKEND WARM UP 14.3.25 TEIL1 - Dj Matzi Weekend Warm Up 14.3.25 Teil1

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DJ MATZI WEEKEND WARM UP 2026.3.13T1
Dj Matzi Weekend Warm Up 2026..3.13T1

DO, 4. 9., 8 Uhr – NS-Geschichte im Comic – Buchpräsentation

„COMIC als Medium der Erinnerung“ hieß eine Tagung an der Kunst-Uni Linz zum Thema Erinnerungsarbeit. Darauf basierend erschien im Nov. 2024 bei Bahoe Books das Buch „NS-Geschichte im Comic“ von Hrsg. von Angela Koch, Florian Schwanninger, Maria Keplinger, Simone Loistl (Hartheim) – Untertitel: Lebensgeschichten, Erinnerungsorte, Perspektivenwechsel.

Im Juni dieses Jahres fand eine Präsentation dieses Buches in der Buchhandlung Moser in Graz statt, initiiert und organisiert von der Uni Graz mit der Anglistik-Dozentin Marie Dücker. Hilde Unterberger von der Literatouren-Redaktion war dabei und in der dieswöchigen Ausgabe sind Ausschnitte aus dieser Buchpräsentation zu hören.

Der Anspruch dieser Sendung ist es zu zeigen, dass Comic keineswegs seichte Unterhaltung und Spaß sein muss, weil immer noch viele Leserinnen und Leser, die mit diesem Medium nicht so vertraut sind, dabei vor allem an Micky Maus u. ä. denken. Die ersten Comics gab es schon Ende des 19. Jahrhunderts. Doch vor allem das neuere Genre, die Graphic Novels (entstanden etwa ab 1980), behandelt auch ernste Themen in Bild und Schrift und außerdem in Buchform (also man ging weg von dem nicht so wertig wirkenden billigen Heftln!). Sie sind meist sehr aufwändig produziert (Papierqualität usw.) und richtet sich von den Themen her vor allem an erwachsene LeserInnen und auch an Jugendliche.

Wiederholung der Sendung: MI, 10. Sept., 22 Uhr. Außerdem ist diese Sendung wie immer zeitnah nach der Erstausstrahlung auch in unserem Sendungsarchiv mit diesem Permanent-Link jederzeit nachhörbar.

Dazu noch ein Hinweis in eigener Sache: Wie unsere regelmäßigen HörerInnen vermutlich schon mitbekommen haben, wird unsere Literatouren-Sendung ab nun am Donnerstag bereits um 8 Uhr in der Früh ausgestrahlt (ein Vorteil für alle Frühaufsteher_innen!), die Wiederholung am Mittwoch der Folgewoche um 22 Uhr bleibt unverändert. Und wie schon oben geschrieben: Es gibt auch die Option des Nachhörens…! WIR VON DER LITERATOUREN-REDAKTION HOFFEN SEHR, DASS SIE UNS AUCH ZUR NEUEN SENDEZEIT TREU BLEIBEN!

Im Bild v. l. n. r.: Maria Keplinger, Simone Loistl, Angela Koch (alle von der Uni Linz), Grafiker Nicolas Bleck, Marie Dücker (Uni Graz)

DO, 24. 7., 11 Uhr – Lesetipps für den Sommer bei Freequenns Literatouren

Liebe Literaturbegeisterte im Ennstal & allovertheworld!

Wir haben wieder fleißig gelesen und ein paar Bücher stellen wir in dieser Ausgabe gleich mal mit den wärmsten Empfehlungen vor – hier unser ‚Sommermenü‘ in aller Kürze:

Siegmund Klakl hat gelesen: von Samantha HARVEY den Roman „Umlaufbahnen“: Sechs Astronauten und Astronautinnen aus unterschiedlichen Nationen umkreisen in einer Raumstation die Erde. Wie verändern sich Denken und Fühlen? – Außerdem von Saša Stanišić: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie am Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“… allein schon der lange Titel macht neugierig – und die Lektüre wird Sie nicht enttäuschen, befindet der Rezensent.

Und die Entdeckungen von Hilde Unterberger: Petra PELLINI – Der Bademeister ohne Himmel. Darin geht es um die innige Beziehung der 15jährigen Linda zu dem an Demenz erkrankten über 80jährigen Hubert – ein flüssig lesbares, aber dennoch sehr berührendes Buch, bei dem jedoch auch immer wieder etwas Humor hervorblitzt,

sowie das schmale Anthologiebändchen „Aus dem Jerusalem des Nordens“ von Indre Valantinaite (Hg.) – eine kleine, dreisprachige (Litauisch, Hebräisch, Deutsch – letztere übersetzt von Cornelius Hell) Sammlung von Gedichten, die sich mit der Erinnerung an den Holocaust in der einstmals blühenden Stadt Vilnius auseinander setzt. 22 zeitgenössische Dichter und Dichterinnen beschäftigen sich darin mit der Vergangenheit dieser Stadt: Während des 2. WK fiel die große Mehrheit der jüdischen Bevölkerung dem Nazi-Terror zum Opfer.

Diese Sendung wird am DI, 29. 7., um 17 Uhr und am MI, 30. 7., um 22 Uhr wiederholt und ist außerdem nach der Erstausstrahlung ehest möglich auch in unserem Literaturarchiv jederzeit nachzuhören.

DO, 17. 7., 11 Uhr – Fiktion Heimat #3 – Über das Werk Helena Adlers

In der ersten und zweiten Folge dieser kleinen Reihe aus dem Literaturhaus Graz hörten wir bereits den österreichischen Literaturwissenschaftler Wolfgang Straub, der sich den Anfängen der so genannten Anti-Heimatliteratur und der Genese dieses Begriffs gewidmet hat und dann im speziellen dem Roman SCHÖNE TAGE von Franz Innerhofer, der zumindest in Österreich oft als einer der ersten dieses Genres genannt wird. Dann folgte Natalie Moser von der Uni Potsdam mit der Vortrag „Verkörperungen von Heimat, div. Heimatgeschichten der 2020er Jahre. Beide Sendungen sind auch in unserem Literaturarchiv permanent nachzuhören.

Heute die dritte Sendung zu diesem Thema: Zu Wort kommt diesmal die steirische Literaturwissenschaftlerin Daniela Bartens. Sie hat sich eindringlich mit dem Werk von Helena Adler beschäftigt, einer Autorin aus Salzburg. Sie wurde 1983 im Oberndorf bei Salzburg geboren und verstarb nach schwerer Krankheit bereits im Jänner 2024. Helena Adler war ihr Künstlername, um nicht mit Theresa Präauer verwechselt zu werden, sie war Schriftstellerin und auch bildende Künstlerin. Zu Lebzeiten veröffentlichte sie drei Romane (ein Triptychon, die Einzeltitel lauten: Herz 52, Die Infantin trägt den Scheitel links, Fretten), nach ihrem Tod erschien noch das Werk Miserere. – Daniela Bartens gibt in dieser Sendung einen fundierten Einblick in ihr Werk.

Das Symposion „Fiktion Heimat“ war eine Veranstaltung des Franz-Nabl-Instituts für Literaturforschung.

Wie immer ist auch diese Sendung nach der Erstausstrahlung in unserem Literaturarchiv nachzuhören. Außerdem gibt’s Sendungswiederholungen am DI, 22. 7., um 17 Uhr, und MI, 23. 7., um 22 Uhr.

Das Literatouren-Redaktionsteam wünscht angenehme Sommertage mit spannender/anregender/unterhaltsamer Literatur. Bleiben Sie uns treu!

DO, 26. 6., 11 Uhr – Fiktion Heimat #2 mit Natalie Moser: Verkörperungen von Heimat

Während in der ersten Sendung über das Symposion Fiktion Heimat im Literaturhaus Graz der Fokus des Literaturwissenschafters Wolfgang Straub auf dem Salzburger Autor Franz Innerhofer mit seinem Roman „Schöne Tage“ lag, verweist Natalie Moser von der Uni Potsdam auf die Ursprünge der Heimat- bzw. Anti-Heimatliteratur, den so genannten Dorfgeschichten und Dorfromanen, deren es in der deutschen Literatur zahlreiche Beispiele gibt. Ich erwähne hier nur einige Autor_innen, die vor allem im 19. Jh. sehr bekannt wurden: etwa Droste-Hülshoff, Johann Peter Hebel, Gottfried Keller (Romeo und Julia auf dem Dorfe)… natürlich gibt es auch Beispiele dieses Genres auf europäischer Ebene (Balzac, Turgenjew, Hamsun…) Doch auch in der Gegenwart, d. h. im 21. Jh., wird das Leben auf dem Lande in der Literatur nach wie vor verhandelt (z. B. Julie Zeh mit ihrem Roman „Unter Leuten“). Außerdem bezieht sie sich exemplarisch noch auf weitere Vertreter_innen dieses Genres (z. B. Ariane Koch, Raphaela Edelbauer, Ralph Tarayil, Sasa Stanisic u. a., die dem Topos Heimat durch unterschiedliche Herangehensweisen auf die Spur kommen wollen. Und sie stellte auch den Essayband „Eure Heimat ist unser Alptraum“ von Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah (Hrsg.) vor.

Ergänzend zum Mitschnitt von Natalie Mosers Vortrag gibt es ein paar Textproben aus der eben genannten Anthologie zu hören und außerdem einen Beitrag aus unserem Archiv, nämlich die Rezension des Romans „Herkunft“ von dem im Vortrag ebenso genannten bosnisch-deutschen Autor Sasa Stanisic, verfasst von unserem Literatouren-Kollegen Siegmund Klakl.

Infos zur ersten Sendung mit Aufnahmen von diesem Literatursymposion sind hier zu finden. Die Reihe wird fortgesetzt.

Wiederholungen dieser Sendung am DI, 1. 7., 17 Uhr und am MI, 2. 7., 22 Uhr. Außerdem ist sie nach der Erstausstrahlung in unserem Literaturarchiv jederzeit nachzuhören.

DO, 19. 6. 2025, 11 Uhr: Freequenns Literatouren über Symposion „Fiktion Heimat“

Was sagt uns der Begriff „Heimat“ heute? Leidet er noch unter der missbräuchlichen Verwendung der NS-Ideologie bzw. wird er heute auch von der Neuen Rechten instrumentalisiert? Faktum ist jedenfalls, dass der Begriff wieder Konjunktur hat, während noch einige Jahrzehnte zurück alles, was in der Nähe von so genannter „Heimat“ angesiedelt war, von vielen argwöhnisch betrachtet wurde. Wie hat sich das in der Literatur niedergeschlagen bzw. wie setzte sich die Literatur in den letzten Jahrzehnten mit dem Begriff HEIMAT auseinander? Frühe österreichische Vertreter_innen dieses Genres wie etwa Karl Heinrich Waggerl oder Peter Rosegger werden immer noch verehrt. Doch es gibt auch internationale Literaten, die diesem Genre zugezählt werden wie etwa der Norweger Knut Hamsun, der Schweizer Charles Ferdinand Ramuz oder der Franzose Jean Giono – auch sie haben über die Härte und Segen des Landlebens, aber auch über Landflucht und ihre Folgen geschrieben.

Dann kamen die 70er und 80er Jahre des 20. Jh und es entstand der so genannte Anti-Heimatroman vs. Anti-Heimat-Roman vs. Antiheimat-Roman vs. Antiheimatroman (man beachte die unterschiedlichen Schreibweisen und welche Betrachtung sich daraus ergeben kann!). – Einer der ersten Vertreter war zu Beginn der 70er Jahre der Salzburger Franz Innerhofer mit seinem Roman „Schöne Tage“. Er stellte quasi die heile Welt am Land und auf dem Dorf auf den Kopf und daran konnte auch die Literaturkritik nicht vorbei gehen. Doch auch das Frühwerk des Kärntners Josef Winkler ist hier zu nennen und natürlich noch Thomas Bernhard und noch weiter zurück liegend Hans Lebert und Hermann Broch.

In der aktuellen Literatouren-Ausgabe ist der Vortrag des Wiener Literaturwissenschafters Wolfgang Straub (UNI Wien) zu hören, der Titel: „Der Wiedergänger. Zu den Konjunkturen des Begriffs Anti-Heimatliteratur“. Aufgenommen wurde er im Literaturhaus Graz beim Symposion Fiktion Heimat des Franz-Nabl-Instituts für Literaturforschung, kuratiert von Stefan Alker-Windbichler und Nicole Streitler-Kastberger. Weitere Mitschnitte dieser Veranstaltung werden in einer der nächsten Ausgaben ausgestrahlt.

Diese Sendung wird am MI, 25. 6., um 22 Uhr wiederholt und ist nach der Erstausstrahlung in unserem Sendungsarchiv jederzeit nachhörbar.

DO, 1. Mai 2025, 11 Uhr – Literatouren-Feiertagsausgabe

Die dieswöchige Literatouren-Ausgabe startet ungewöhnlich, nämlich mit einem Musikbeitrag, der auf einer Hiphop-Umsetzung eines Gedichts von Bertolt Brecht basiert: „An die Nachgeborenen“ wurde von dem Berliner Künstler Rettward von Doernberg vertont. Brechts Text entstand in den 30er Jahren, stammt aus dem ‚Svendborger Zyklus‘ und zählt lt. Literaturwissenschaft zu den bedeutendsten Beispielen der deutschen Exilliteratur. Die Musik ist ganz aktuell und dieser scheinbare „Stilbruch“ bzw. diese Brücke über die Jahrzehnte wirft uns zurück in eine unheilvolle Zeit. Denn längst schon war es damals im aufkommenden Nationalsozialismus zu massiven Bedrohungen für manche Gruppen der Bevölkerung und kritische Geister gekommen. Dieser Text kann uns, so meint die Literaturredakteurin, jedoch auch heute noch etwas sagen – in einer Zeit, wo wieder Kriege geführt werden, Weltordnungen aus den Fugen zu geraten scheinen und andere mannigfaltige Bedrohungen zu orten sind.

Weitere Beiträge von unserer Literatouren-Redaktion:

Siegmund KLAKL hat zwei Romane für Sie gelesen und rezensiert:

Tove Ditlevsen – Vilhelms Zimmer. Das ist der letzte Roman dieser dänischen Autorin, den sie 1975 veröffentlichte. Sie hat Lyrik und Prosa veröffentlicht und steht mit ihrem Werk für Frauen- als auch für Arbeiterliteratur, ist jedoch bei uns weitgehend unbekannt. In dem besprochenen Roman tauchen alle Themen auf, für die Ditlevsen steht: Sie erzählt die Geschichte einer Beziehung, die an Wildheit und Intensität kaum zu übertreffen ist, und vom Lebenswerk einer Frau und Künstlerin.

Stephan Roiss – Lauter. Das ist der Roman eines oberösterreichischen Autors über die Zerrissenheit seines jungen Protagonisten zwischen Musik und der ewigen Suche nach dem Selbst.

Und last but not least ein historischer Roman von der deutschen Autorin Petra Oelker: In „Das Haus am Gänsemarkt“ steht eine hanseatische Kaufmannsfamilie in Hamburg zur Zeit der Franzosenkriege im Mittelpunkt. Vorgestellt wird dieses Werk von Martha Pesec-Foltin.

Diese Sendung wird am DI, 6. 5., 17 Uhr, und am MI, 7. 5., um 22 Uhr wiederholt. Die Literaturbeiträge sind nach der Erstausstrahlung ehest möglich unter diesem Link jederzeit nachhörbar.

DO, 17. 4., 11 Uhr: In memoriam Barbara Frischmuth

Am 30. März 2025 verstarb im Alter von 83 Jahren die Schriftstellerin Barbara Frischmuth. Die gebürtige Altausseerin wählte diesen Ort im Jahr 1999 wieder als ihren Lebensmittelpunkt – nach Studien in Graz und Wien (Turkologie, Ungarisch, Orientalistik, Iranistik und Islamkunde) und zahlreichen Auslandsreisen und -aufenthalten. Von sich selbst sagte sie einmal: „Ich habe immer zur Nische tendiert.“ Davon zeugt auch ihr Werk, denn sie beschritt schon in jungen Jahren sehr eigenwillige Wege, als sie ihr Studium abbrach und sich der literarischen Produktion widmete. Sie war Mitglied der „Grazer Gruppe“ bzw. Mitbegründerin des Forum Stadtpark. Ihr Werk ließ sich nie in Schubladen einordnen und von großer Vielfalt zeugt auch ihr literarisches Werk mit dem ersten großen Erfolg (Die Klosterschule, 1968), über die Frauentrilogie (Die Mystifikationen der Sophie Silber, Amy oder die Metamorphose und Kai und die Liebe zu den Modellen, 1976 bis 1979) bis zu „Die Schrift des Freundes“, einigen Lyrikbänden und den überaus beliebten Gartenbüchern. Sie war auch Obfrau und Schirmherrin des Literaturmuseums Altaussee – und natürlich erhielt sie eine große Reihe von bedeutenden Preisen und Auszeichnungen, zuletzt (2024) das Ehrenzeichen des Landes Steiermark für Wissenschaft, Forschung und Kunst, I. Klasse.

Die Literaturredaktion von Radio Freequenns hat seit ihrem Bestehen im Jahr 1999 immer wieder Beiträge mit dieser bedeutenden Autorin gestaltet bzw. ihre Bücher besprochen. Ein paar dieser Beiträge sind in der dieswöchigen Ausgabe zu hören – und sind als große Verneigung vor ihrer Person und ihrem Wirken zu verstehen:

Rezension „Woher wir kommen“ (2013) von Helene Fuchs
Interview mit Barbara Frischmuth, aufgenommen im ‚Literaturgarten Altaussee‘ im Juni 2006 bei einem Ausflug des Kulturstammtisches Liezen, geführt von Hilde Unterberger
Rezension „Dein Schatten tanzt in der Küche“ (2021) von Siegmund Klakl
Rezension „Natur und die Versuche, ihr mit Sprache beizukommen“

Diese Sendung wird am Dienstag kommender Woche, 22. 4., 17 Uhr, und Mittwoch, 23. 4., 22 Uhr wiederholt.

SA, 22. 3., 12 Uhr: „Weltfrauen“ aus dem Ennstal bei Apropos Frauen

Am 8. März fand und findet alljährlich der WELTFRAUENTAG statt – in Wien gibt’s die Frauenwoche WIEN… doch in der Steiermark gibt’s den FRAUEN*MÄRZ, d. h. es finden im ganzen Monat März ca. 150 Veranstaltungen zum Thema FRAUEN in der Steiermark statt. Alle Termine und noch viel mehr Informationen sind hier zu finden.

Der Club Soroptimist Steirisches Ennstal – Gröbming, sind eine starke und verlässliche Kraft, wenn es um Frauenangelegenheiten in der Region geht. Die Soroptimistinnen haben es sich zum Ziel gesetzt, Frauen und Mädchen in Krisensituationen unbürokratisch zu helfen. Dazu organisieren sie unterschiedlichste Veranstaltungen, Tombolas usw. – nicht nur am WELTFRAUENTAG!

Vorige Woche fand im Kino Gröbming ein Abend vor allem für Frauen statt: Auf der Bühne waren zwei beeindruckende Ennstalerinnen: Barbara Maxonus, GF eines Installationsbetriebes, und die Filmschaffende Stefanie Weberhofer. Der Kinosaal war voll besetzt, als die beiden „Weltfrauen“ über ihr Leben und ihre Arbeit erzählten, aber auch über ihre großen Herausforderungen, die sie auf dem Weg zum Erfolg zu bewältigen hatten.

Diese Interviews, geführt von den Soroptimistinnen Birgit Grogger und Birgit Vetter, sind in dieser Sendung „Apropos Frauen“ zu hören und nach der Ausstrahlung auch jederzeit nachzuhören.

Bild: v. l. n. r.: Barbara Maxonus, Birgit Walcher und Stefanie Weberhofer (Fotocredit: Marlene Schaumberger/Club Soroptimist Steir. Ennstal – Gröbming)

Anschließend wurde der Film „Wunderschöner“ von Karoline Herfurth gezeigt.

DO, 20. 3., 11 Uhr: Frauenliteratur u. a. Büchertipps bei Freequenns Literatouren

In der neuesten Literatouren-Ausgabe stellt Hilde Unterberger drei Bücher von Frauen aus verschiedenen Kulturen vor: Die Literaturnobelpreisträgerin 2024 Han Kang aus Südkorea mit ihrem Roman Die Vegetarierin, Cigdem Akyol aus der Türkei bzw. Deutschland mit Geliebte Mutter – Canim Annem und die Österreicherin Brigitte Schwaiger (1949 – 2010) mit ihrem Bestseller aus 1977: Wie kommt das Salz ins Meer, der sich im deutschen Sprachraum 300.000 mal verkaufte und in 15 Sprachen übersetzt wurde. – Das ist der dieswöchige Beitrag zum Frauentag (am 8. März) bzw. zum Frauenmonat März, denn während Frauen in früheren Jahrhunderten meist kaum eine Chance hatten, das von ihnen Geschriebene zu veröffentlichen, hat Frauenliteratur (d. h. Literatur von/für/über Frauen) heute einen wichtigen Stellenwert, da sie häufig andere Themen aufgreift und diese aus einer anderen Position beschreibt und bewertet.

Außerdem sind noch zwei Beiträge von Literaturredakteur Siegmund Klakl zu hören: Hier sind wir zum ersten in einem völlig anderen Genre, nämlich einem knallharten Krimi von Bernhard Aichner mit dem Titel „Yoko“. Als zweites Buch stellt er den neuen Roman von Arno Geiger vor: „Reise nach Laredo“: Karl hat sich in ein abgelegenes Kloster in Spanien zurück gezogen; die großen Themen sind Freundschaft, Liebe und Loslassen.

Und da der Frühling sich einzustellen beginnt: Ersprießliche Leseerlebnisse für alle unsere treuen und neuen Hörerinnen und Hörer.

Senungswiederholung: DI, 25. 3., 17 Uhr, und MI 26. 3., 22 Uhr – Nachhören der Einzelbeiträge über diesen Nachhörlink möglich.

Poetics of Power – Lesung Ann Cotten im Kunsthaus Graz – DO, 6. 3., 11 Uhr

Am 23. Jänner 2025 war im Kunsthaus Graz die österreichisch-amerikanische Schriftstellerin Ann Cotten zu Gast – u. zwar im Rahmen der Ausstellung Poetics of Power, die dort noch bis zum 25. Mai d. J. zu sehen ist. Werke zahlreicher internationale Künstler_innen sind derzeit dort zu sehen und es finden demnächst noch zwei weitere Lesungen statt: am 20. 3. von der belarussischen Autorin Volha Hapeyeva und am 22. Mai von dem slowenischen Autor Ales Steger – beide moderiert von Andreas Unterweger. Parallel zu diesen begleitenden literarischen Positionen läuft je ein ausgewähltes Zitat der Lesenden über die BIX Medienfassade des Friendly Alien in Graz!

In der dieswöchigen Freequenns Literatouren-Ausgabe ist der etwas gekürzte Mitschnitt der Lesung samt Literaturgespräch mit Ann Cotten zu hören. Sie liest u. a. aus ihrer letzten Publikation „Die Anleitung der Vorfahren“ (Edition Suhrkamp). Moderiert wurde die Veranstaltung von Karin S. Wozonig, die kürzlich mit einer Biografie über die Biedermeier-Dichterin und Journalistin Betty Paoli auffiel. Außerdem sind der Initiator dieser Literaturreihe Andreas Unterweger und die Leiterin des Kunsthauses Graz Andrea Hribernik zu hören.

Diese Literatouren-Ausgabe wird am DI, 11. 3., 17 Uhr, und MI, 12. 3., 22 Uhr wiederholt und (zeitlich auf drei Monate befristet) auch zum Nachhören in unserer Literatouren-Radiothek zur Verfügung gestellt, hier der Link.

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